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Straßenfest brachte mehr als Spaß
Geschäftsleute an der Nassauer Amtsstraße dankten und spendeten gleichzeitig


Es war eine spontane Aktion, zu der sich etliche Geschäftsleute an der Amtsstraße zusammenfanden. Am Montag verteilten sie Handzettel und schon am Freitag ging ihr Straßenfest über die Bühne, mit dem sie sich nicht nur bei den Kunden für ihre Treue und den Anliegern für ihr Verständnis wegen des Anlieferverkehrs bedanken, sondern auch mit beitragen wollten zur Einrichtung des geplanten stationären Hospizes in ihrer Stadt.

Gisela Riege und Stefan Muth sind zwei der Initiatoren. Beim ersten Helfertreffen für den zweiten Hospiz-Charity-Run im Nassauer Sozialkompass sorgten sie für eine Überraschung. Dr. Martin Schencking, erster Vorsitzender des Fördervereins Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V., war perplex und strahlte. Ganz unerwartet kam da eine weitere Spende für das Hospiz.

„Jeder Cent zählt“, sagte er und dankte für das Engagement. Jede Spende helfe weiter auf dem Weg zum Ziel. Der Förderverein schreite beharrlich voran, um das stationäre Hospiz in Nassau zu verwirklichen. Diese und hoffentlich weitere Spenden und Sponsoren bestätigten den Rückhalt, den das Projekt in der Bevölkerung habe.

Ideen- und tatenreich agierten die Geschäftsleute rund um die Amtsstraße. Nichts kostete. Alles, was sie offerierten, ob Waffeln, Schmalzbrote, Gebäck, Glühwein, Kinderpunsch, türkischen Tee und andere Getränke waren kostenlos. Lediglich um einen Obolus in die Spendenbox für das stationäre Hospiz wurde gebeten. So landeten innerhalb kurzer Zeit 283,00 Euro in der Box. Eins zu Eins wurde dieser Betrag an den Förderverein Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V. weitergegeben.

Im Frühjahr soll es wieder ein Amtsstraßenfest geben zur Belebung der Straße und zur Förderung des Hospizprojektes.


Stefan Muth (l.) und Gisela Riege (r.), Initiatoren des Straßenfestes der Geschäftsleute rund um die Nassauer Amtsstraße, überraschten den Vorsitzenden des Fördervereins Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V. , Dr. Martin Schencking (Mitte), mit einer Spende für die Einrichtung des stationären Hospizes in Nassau.


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