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Von einer Welle der Unterstützung getragen
Mitgliederversammlung des Fördervereins Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V.


Seit der Mitgliederversammlung vor einem Jahr ist viel geschehen im Förderverein Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V. „Unser Vorhaben wird von einer Welle der Unterstützung getragen“, stellte der erste Vorsitzende Dr. Martin Schencking bei der diesjährigen Mitgliederversammlung im Georg-Vömel-Haus in Bad Ems fest und gab einen positiven Ausblick.
Dass das stationäre Hospiz für den Rhein-Lahn-Kreis in Nassau angesiedelt sein soll, steht für die Initiatoren außer Frage, weiß man sich hier von Anfang an doch auch unterstützt vom Großsponsor G. u. L. Leifheit-Stiftung. Doch nachdem der Umbau in den Räumen des Marienkrankenhauses bereits geplant war, kam die Insolvenz der Katholischen Kliniken Lahn und warf eine schnelle Umsetzung zurück, berichtete der Vorsitzende des Fördervereins.

Nun halte man Ausschau nach anderen Grundstücken und verfolge einen Neubau. Im zweiten oder dritten Quartal 2020 rechnet Dr. Schencking mit der Gründung der Betreiber GmbH für das stationäres Hospiz Rhein-Lahn, was einen wesentlichen Schritt bedeute. Deren Gesellschafter sein sollen:  Stiftung Scheuern, Stiftung Friedenswarte, Löwenstein-Familienstiftung, Förderverein Stationäres Hospiz, zukünftige Stiftung Hospiz Nassau.

In Kürze sei auch mit der offiziellen Anerkennung der Stiftung Hospiz Nassau zu rechnen, berichtete der Vorsitzende. In deren Stiftungsrat wählte die Versammlung für die ausgeschiedenen Mitglieder Dres. Strahberger und Luhofernun  Herrn Stefan Stork.

Auch im Vorstand des Fördervereins Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V. standen nach dessen Entlastung bei der Mitgliederversammlung Neuwahlen an. An die Stelle des bereits ausgeschiedenen stellvertretenden Schatzmeisters Dr. Gerhard Luhofer wählte die Versammlung die Dipl.- Betriebswirtin (FH) Tatja Kirsch (Miehlen). Die Nachfolge von Schatzmeister Hermann Josef Wilhelmi trat Rainer Lindner (Miellen) an.
Wilhelmi hatte zuvor eine positive Bilanz ziehen können: Der Verein mit derzeit 263 Mitgliedern und 41 Paten schloss dank derer, vieler Spenden und eigener Wohltätigkeitsaktivitäten das Jahr 2019 mit einem Guthaben von 217.840,07 Euro.

Wesentlicher Einnahmeposten war der Erlös aus dem 1. Nassauer Charity Run in Höhe von 5.525,41 Euro. Dieser soll im September zum zweiten Mal veranstaltet werden. Dafür brauche es noch weiterer Helfer, appellierte Dr. Schencking an die aktive Mitwirkung der Mitglieder und Freunde des Vereins. In diesem Jahr soll die Veranstaltung ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften gestemmt werden, während sie im vergangenen Jahr vor allem von der hauptamtlichen Hospizkoordinatorin organisiert wurde. Dr. Schencking stellte fest, dass sie Herausragendes geleistet habe. Er dankte Mandy Nicklaus für ihr Engagement in den zehn Monaten ihrer Beschäftigung, die durch die Leifheit-Stiftung ermöglicht worden war.


Auf dem Vorstandsfoto des Fördervereins (v.ln.r.): 2. Vorsitzender Stephan Stork, der neue Schatzmeister Rainer Lindner, Schriftführerin Dr. Hildegard Simons, die neue stellvertretende Schatzmeisterin Tatjana Kirsch, 1. Vorsitzender Dr. Martin Schencking, der scheidende Schatzmeister Hermann Josef Wilhelmi.

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