Berichte / Veröffentlichungen

Neues Buch über Goethe in Bad Ems

Neues Buch über Goethe in Bad Ems

„Sturm und Drang im Kaiserlichen Bad“ – Erlös ist für das Hospiz bestimmt

Man sollte meinen, jede Ecke des Dichterfürsten ist längst ausgeleuchtet. Doch das war sie bislang nicht. Was Johann Wolfgang von Goethe in Bad Ems trieb und bewegte, erhellt ein neues Buch. Bad Ems als „The Great Spa Towns of Europe“, kürzlich von der UNESCO anerkannt, verfügt damit um ein weiteres immaterielles Kulturerbe. Anfang Dezember wird das Werk vorgestellt.

Verfasst hat „Sturm und Drang im Kaiserlichen Bad – Johann Wolfgang von Goethe in Bad Ems“ Dr. Martin Schencking. Der Autor, Jahrgang 1968, ist seit Jahren als Hausarzt und Palliativmediziner in der Kurstadt niedergelassen und Goethe-Forscher aus Leidenschaft. Zudem ist der Vorsitzender des Fördervereins Stationäres Hospiz Rhein-Lahn e.V. und somit hat er beschlossen: Jeder Cent aus dem Erlös des Buches kommt 1:1 dem Hospiz-Projekt zugute.

Seit langem ist Dr. Schencking als aktives Mitglied und Förderer der Goethe-Gesellschaft in der Goethe-Laienforschung tätig. „Je älter man wird, desto mehr Goethe“, meint er. Doch auch der Jugend hat Goethe noch heute viel zu sagen. Das wird besonders deutlich, wenn man auf die jungen Jahre des Dichters blickt.

Seine frühen Besuche in Bad Ems, 1772 und 1774, hatten einen wesentlichen Einfluss auf die Weltliteratur. Hier fand vor allem im Austausch mit J. C. Lavater grundlegende Erörterungen über „Die Leiden des jungen Werther“ statt. Und weitere Ereignisse gingen in spätere Dichtungen ein.

Die mehrfachen Aufenthalte Goethes an der Lahn fallen in seine „Sturm- und Drang“-Periode; eigentlich die explosivste Phase der deutschen Literaturgeschichte – und das im Kurhaus Bad Ems……

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